Hamburger Literaturpreise 2020

11 Literaturpreise, 7 Kategorien, 57.000 Euro für 2020

Der Einsendeschluss für die Hamburger Literaturpreise ist in diesem Jahr erstmals um zwei Monate auf den 15. Juni 2020 vorverlegt worden. Die Preise werden erneut in 7 Kategorien vergeben. Eine Buchveröffentlichung aus den Bereichen Belletristik und erzählendes Sachbuch einer Hamburger Autorin oder eines Hamburger Autors wird als Buch des Jahres ausgezeichnet. Im letzten Jahr erhielt Saša Stanišić für »Herkunft« den erstmals vergebenen Preis, der mit 6.000 Euro dotiert ist. Sieben Preise werden in den Kategorien Roman, Erzählung, Lyrik, Drama und Experimentelles, Kinder- und Jugendbuch und Comics vergeben. Bewerben kann man sich mit einem Manuskript von 30 Seiten. Die Preise sind mit je 6.000 Euro dotiert. Für literarische Übersetzungen werden wie bisher drei Preise vergeben. Die Preissumme beträgt je 3.000 Euro. 

Die Ausschreibung und Bewerbungsunterlagen gibt es ab sofort auf dieser Seite unter Ausschreibung.

 

Elf Preise in sieben Kategorien mit einer Gesamtsumme von 57.000 Euro

Die Behörde für Kultur und Medien vergibt die Hamburger Literaturpreise 2019

Buch des Jahres
Saša Stanišić, Foto: Katja Sämann

Es sei »ein Konstrukt«, »eine Art Kostüm« für immer, »Fluch« und »Vermögen«, »Zugehörigkeit, zu der man nichts beigesteuert hat«, »Kitsch« und »Wimmelbild«. All das gehört Saša Stanišić zur »Herkunft«. Er gewinnt in der Kategorie »Buch des Jahres«.
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Tamar Noort, Foto: privat

Tamar Noort erhält einen Preis für einen Auszug aus ihrem Roman »Ans Licht«, der von einer Theologin erzählt, die an »fortschreitender Gott-Demenz leidet « .
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Katrin Seddig, Foto. Bruno Seddig

Katrin Seddig gewinnt mit einem Auszug aus ihrem Roman »Eine deutsche Familie«, in dem sie von Menschen erzählt, die sich eigentlich mögen und zusammengehören, doch plötzlich zu Feinden werden.
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Julia Ditschke, Foto: Thomas Duffé

Julia Ditschke für ihre Erzählung »Mutter« ausgezeichnet, die »an dem Mythos kratzt, dass Mutterliebe etwas ist, das sich zwangsläufig und augenblicklich einstellt. «
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Sven Lenz, Foto: privat

Sven Lenz gewinnt mit »Nebenrolle«, einer Erzählung, in der eine österreichische Schauspielerin Triumph und Schmach in Hollywood erfährt.
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Ulrike Syha, Foto: Bob Lahola Photography

Ulrike Syha wird für einen Auszug aus ihrem Theaterstück »Der öffentliche Raum« ausgezeichnet.
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Cornelia Franz, Foto: Arne Vollstedt

Die neue Auszeichnung ein Kinder- und Jugendbuch geht an Cornelia Franz für ihren Roman »Calypsos Irrfahrt«.
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Karina Tungari

Karina Tungari gewinnt des zum ersten Mal vergebenen Comic-Preis mit ihrem Projekt »Ahh das Gras auf der anderen Seite ist nicht immer grüner«.
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Dagmar Mißfeldt, Foto: Michael Korte

Dagmar Mißfeldt wird für die Übersetzung des Romans »Beinahe Herbst/Nærmere høst« von Marianne Taurin aus dem Norwegischen ausgezeichnet.
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Britt Somann-Jung, Foto: Inga Sommer

Britt Somann-Jung erhält einen Übersetzerpreis für ihre Übersetzung des Romans »In guten wie in schlechten Tagen/An American Marriage« von Tayari Jones aus dem amerikanischen Englisch.
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Claudia Steinitz, Foto: Guido Notermans

Claudia Steinitz wird für ihre Übersetzung des Romans »Querwege/La traversière« von Albertine Sarrazin aus dem Französischen ausgezeichnet.
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